Herausforderungen im digitalen Wandel

Industrie 4.0 ist 2015 längst nicht nur Trendthema der Industrie. Auch die Anbieter betriebswirtschaftlicher Unternehmenslösungen beschäftigen sich zunehmend damit, darunter auch Prodware, einer der größten Microsoft- Partner in der EMEA-Region. Laut einer aktuellen Studie des BITKOM birgt die vierte industrielle Revolution zwar viel Potenzial für mittelständische Firmen in Deutschland, die Umsetzung findet jedoch bislang vornehmlich in großen Unternehmen und Konzernen statt.  Wer künftig als Mittelständler wettbewerbsfähig bleiben will, so der Spezialist für Unternehmenssoftware, muss sich den folgenden drei Herausforderungen stellen: Automatisierung und Digitalisierung der Prozesse, umfassende Datenauswertung und Standards statt Inseln.
Prodware Deutschland AG 
www.prodware.de



IT-Sicherheit:
(k)ein KO-Kriterium für Industrie 4.0

Die vierte industrielle Revolution läutet einen Paradigmenwechsel in der industriellen Fertigung ein: Indem sich immer mehr Fertigungsbetriebe in Wertschöpfungsverbünden miteinander vernetzen, öffnet sich die bislang nahezu hermetisch abgeschottete Produktions-IT der Außenwelt. Dadurch entstehen neue Sicherheitsrisiken. Die Software AG präsentiert neue Sicherheitskonzepte für vernetzte Produktionsumgebungen in der Publikation „Industrie 4.0 – ein praxisorientierter Ansatz“.
Weitere Informationen: http://www.ks-energy-verlag.de/
Software AG
www.softwareag.com



Grundlagenforschung für Industrie 4.0

Neben dem praxisnahen Lösungsansatz braucht Industrie 4.0 auch Standardisierung, um langfristig lebensfähig zu sein. Mit dem CP-Class-Schema zur Benennung von Komponenten im 4.0-Umfeld bringt Markus Diesner, Product Marketing Manager Sales bei MPDV Mikrolab GmbH, den VDI/VDE GMA Fachausschuss 7.21 „Industrie 4.0“ deutlich voran. Dazu definiert Diesner mit CP-Class ein einfaches Schema zur Benennung und Klassifizierung von Komponenten im Industrie 4.0-Umfeld. Im Wesentlichen steht dahinter eine Einordnung von Maschinen, Sensoren, Produkten und sonstigen Gegenständen der industriellen Welt nach zwei charakterisierenden Fähigkeiten: Kommunikationsfähigkeit und Bekanntheitsgrad im jeweiligen Informationssystem. CP-Class dient bereits mehreren VDI-Statusreports als Basis und wird auch im neuen Referenzarchitekturmodell RAMI 4.0 verwendet. CP-Class ist dabei sowohl wissenschaftlich eindeutig als auch plakativ. Weitere Informationen zu CP-Class unter http://mpdv.info/cpclass
MPDV Mikrolab GmbH
www.mpdv.de



Kostenkalkulation in der Produktentwicklung

Die Software-Suite simus classmate analysiert automatisch geometrische, topologische und Informationen wie Oberflächengüte, Passungen und Toleranzen, die in 3D-Modellen von CAD-Systemen enthalten sind. Durch Integrationen mit führenden 3D-Systemen wie Creo Parametric, Solid Edge, Solid Works, Inventor, CATIA oder NX können nun direkt aus deren Benutzeroberflächen heraus Kalkulationen des aktuellen Bauteiles ausgelöst werden. Daraufhin ermittelt ein internes Regelwerk die verwendeten Formelemente und ordnet aus sogenannten Technologie-Datenbanken die erforderlichen Arbeitsgänge zu. In Technologie-Datenbanken sind Fertigungseinrichtungen, Werkzeuge, Schnittwerte, Werkstoffinformationen und Kalkulationsgrundlagen des Unternehmens hinterlegt. Damit bestimmt classmate PLAN die Technologiefolgen, ermittelt geeignete Maschinen und Werkzeuge sowie die Herstellzeiten nach REFA. Der Bezug zu jedem einzelnen geometrischen Element bleibt erhalten.
simus systems GmbH
www.simus-systems.com



Flexible Modular-Lösungen sind der Schlüssel

In der Fertigungsindustrie gilt es, die steigende Produktvielfalt bei verkürzten Entwicklungs- und Innovationszyklen zu beherrschen. Auch Trends wie der zunehmende Online-Handel erfordern angepasste Prozesse. Diese wachsenden komplexen Aufgabenstellungen sind ausschließlich mit flexiblen Lösungen der Intralogistik zu bewältigen. Die AMI Förder- und Lagertechnik GmbH verzeichnet daher eine erhöhte Nachfrage nach individuellen Lösungen – made in Germany. Die Fertigungstiefe im Hause AMI liegt bei 87 Prozent.
AMI Förder- und Lagertechnik GmbH
www.ami-foerdertechnik.de



3D-Produktkonfigurator verbindet reale und virtuelle Welten

Im Zukunftsszenario der Industrie 4.0 kommunizieren Werkzeugmaschinen mit Bauteilen, Komponenten mit Systemen und komplexe Prozesse regeln sich selbst. Auf dem Weg dorthin müssen auch Produktionsanlagen immer intelligenter werden. Perspectix entwickelt und vertreibt mit der Sales Solution P´X5 eine Software für die Konfiguration, Projektierung und Preiskalkulation variantenreicher Produkte in technischen Industrien, die diesen Anforderungen gerecht wird. Ein enger Zusammenhang zwischen virtueller Produktdefinition und den realen Anforderungen der Kunden führt von schlüssigen, überzeugend präsentierbaren Angeboten, schnell und sicher bis zur fertigen Konfiguration, Konstruktion, Montage und Aufstellungsplanung.
Perspectix AG
www.perspectix.com



3D-Simulation im Sondermaschinenbau

Das österreichische Sondermaschinenbau-Unternehmen Fill Gesellschaft m.b.H. hat sich für die Simulationssoftware von Visual Components entschieden. Eingeführt und für die Anforderungen maßangepasst wurde das Produkt von der DUALIS GmbH IT Solution. Fill unterstützt durch die Lösung verschiedene Vertriebs-, Planungs- und Engineerings-Prozesse. Die Simulationen und animierten 3D-Layouts tragen zur verbesserten internen und externen Kommunikation bei. Gleichzeitig erzielte Fill eine Optimierung der Anlagenkonzepte sowie Vermei­dung von Fehlerquellen. Aktuell wurde das Software-Paket um die High-End-Lösung 3DAutomate ausgebaut.
DUALIS GmbH IT Solution
www.dualis-it.de



Effiziente, nachvollziehbare Planungsstrategien im Shopfloor

Ab sofort verfügt die Produktionssteuerung des Manufacturing Execution Systems der Ulmer GUARDUS Solutions AG über ein Modul zur Auftrags-Reihenfolgen-Planung von Fertigungsaufträgen. Die neue, grafische GUARDUS MES Plantafel bietet dem Anwender alles, was er für eine zuverlässige und dennoch flexible Umsetzung seiner kurz- und mittelfristigen Shopfloor-Strategie benötigt. Dazu gehören die nahtlose Kommunikation mit dem führenden ERP-System, die automatisierte aber auch manuelle Planung der Produktionsaufträge auf unterschiedlichen Maschinen bzw. Arbeitsplätzen, die einfache Veränderung von Reihenfolgenprioritäten sowie die Echtzeit-Visualisierung und Berücksichtigung der aktuellen Produktionssituation. Das Ergebnis: perfekte Symbiose aus intelligenter Planungslogik durch mathematische Algorithmen und individueller Mitarbeiterkompetenz mittels manueller Einflussnahme.
GUARDUS Solutions AG
www.guardus.de



Best Practice-Kriterien für nachhaltiges Bestandsmanagement

In dem neuen, 20 Seiten umfassenden Leitfaden für Disponenten hat Professor Dr. Andreas Kemmner 13 Best Practice-Kriterien für ein nachhaltiges und ganzheitliches Bestandsmanagement zusammengefasst und umfassend erläutert. Das Ziel ist, Unternehmern und Entscheidern im Bestandsmanagement klare und verständliche Leitlinien an die Hand zu geben, mit denen sie überprüfen können, ob ihre Bestandspolitik richtig eingestellt ist. Dies ist wichtig, da Bestände im Unternehmen nicht nur viel Kapital binden, sondern auch extrem teure kalkulatorische Kosten von 19 bis 30 Prozent produzieren.
Der Leitfaden kann per Mail an 13@ak-online.de oder unter
http://www.ak-online.de/13/orderform.html kostenlos bestellt werden.
Abels & Kemmner GmbH
www.ak-online.de



Engineering 4.0

Als neues Mitglied der SmartFactoryKL bereichert Lösungsanbieter Eplan die intelligente Fabrik um das Engineering der Automatisierungstechnik. Für Indus- trie 4.0-Konzepte wie Flexibilität bei Fertigung in Losgröße 1 und die Übermittlung von Prozessdaten über OPC UA-Protokoll bieten die Eplan Daten handfeste Vorteile: beispielsweise die Verknüpfung der Prozessdaten mit der Schaltplanlogik zur Energieverbrauchs-Optimierung oder neue Mainte- nance-Szenarien.
EPLAN Software & Service GmbH & Co. KG 

www.eplan.de



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