Anforderungen an die Integration von iPhones in die Unternehmens-IT

Patric Mitzakoff

Kaum ein erfolgreiches Unternehmen kann es sich leisten, auf die Kommunikationsmöglichkeiten zu verzichten, die Smartphones heute bieten. Laut den Marktforschern aus dem Hause IDC wächst der Smartphone-Markt weltweit in 2011 rasant weiter. Auch die Zahl der Mitarbeiter, die ihre privaten Smartphones im Unternehmen nutzen, steigt von Jahr zu Jahr. Mittlerweile drängen immer mehr Geräte aus dem Consumer-Bereich auf den Markt, die über eine beträchtliche Funktionalität verfügen: Einige haben dabei den Status von Kult bzw. Life-Style Produkten erreicht. Mehr und mehr entsteht der Wunsch der Mitarbeiter, selbst entscheiden zu können, mit welchem Endgerät sie arbeiten wollen. Eines der beliebtesten Smartphones in dieser Hinsicht ist das iPhone.

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Sicherheitsrichtlinien für den Einsatz mobiler Endgeräte

Michael Föck

Die erste technische Revolution war die Einführung des PC, die zweite Revolution die Einführung des mobilen Telefons, die dritte Revolution war das Internet und jetzt wachsen alle Techniken zur Digitalwirtschaft zusammen. Dadurch ergeben sich neue Nutzungs- und Anwendungsmöglichkeiten, aber auch zahlreiche, zusätzliche Herausforderungen. Über mobile Endgeräte ist der Zugang zur IT-Infrastruktur eines Unternehmens ortsunabhängig möglich. Weil ein Smartphone immer und überall verfügbar ist, kann es aber auch immer und überall angegriffen werden.

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Informationsmanagement in der Logistik unterstützt durch
Wearable Computing
Ein neuer Ansatz für das Informationsmanagement
am Beispiel der Automobillogistik

Bernd Scholz-Reiter, Carmen Ruthenbeck, Florian Harjes und Christian Meinecke

Eingebettet in zentrale Planungs- und Steuerungsstrukturen wird der Informationsfluss in der Logistik größtenteils in separaten Prozessen oder Teilprozessen realisiert. Dies führt zu vermehrtem Aufwand und Verzögerungen bei der Abwicklung der logistischen Kernprozesse. Besonders trifft dies auf mobile Arbeitsprozesse, beispielsweise in der Automobillogistik, zu. Hier bieten Wearable Computing Systeme die Möglichkeit, durch Anwendung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien die Informationsgenerierung, -verteilung und -nutzung direkt in den Arbeitsprozess zu integrieren. Dadurch wird eine Entlastung des Anwenders ermöglicht, sodass sich dieser auf seine Kernaufgaben konzentrieren kann.

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Smarte Sensoren in der Produktion
Mit intelligenten Systemen einen hohen Automatisierungsgrad realisieren

Sander Lass und Gregor Hennig

Flexible Fertigungs- und Produktionstechnik ist ohne Sensoren nicht mehr vorstellbar. Klassische Konzepte stossen dabei oft an ihre Grenzen. Eine neue Generation von Sensoren entsteht, welche als intelligente Komponenten viele Aufgaben der fortgeschrittenen Signalverarbeitung übernehmen und Umgebungsinformationen aufwandsarm und mit hoher Qualität bereitstellen. Damit lassen sich die Kosten komplexer Automatisierungsszenarien verringern.

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Die Sealed-Cloud-Versiegelung
Für sicheres Cloud Computing genügt Verschlüsselung allein nicht

Hubert Jäger und Arnold Monitzer

Die Versiegelung des „Sealed Cloud“ genannten Systemkonzepts schützt nicht nur Inhalte einer Datenverarbeitung, sondern auch Metadaten, die aufzeigen, wer mit wem, wann und wie lange kommuniziert. Das System verhindert auf rein technische Weise jeglichen Zugang zu Daten, auch während deren Verarbeitung. Die technischen Maßnahmen in der innersten Verteidigungslinie sind: eine geeignete Schlüsselverteilung, ein Data-Clean-Up im Fall eines Zugriffversuchs und eine Dekorrelation der Datenströme.

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Prozess-Monitoring und -Steuerung unter Einsatz mobiler Endgeräte
Ein Ansatz zur Implementierung

Stefan Schönig, Andreas Ermer, Ana Paula Aires Silva und Arnim Reger

Durch Verwendung mobiler Endgeräte werden Bediener bei ihren Tätigkeiten unterstützt, ohne bei der Durchführung von Kernaufgaben abgelenkt zu werden. Dafür müssen diese Geräte verschiedene, auf den Benutzer abgestimmte Informationen und Dienste bedarfsgerecht bereitstellen. Ein Praxisbeispiel aus der Wellpappenindustrie zeigt die Vorteile des Einsatzes mobiler Endgeräte im Produktionsumfeld auf.

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Nicht billiger, sondern intelligenter produzieren

Christian Weger

Die Migration von Produktionen aus Europa folgt dem Gefälle der Herstellkosten, funktionsfähige Kommunikationssysteme und sichere Logistikleistungen bieten dafür die Rahmenbedingungen. Auch wenn in Zukunft der Lohnkostenvorteil abnimmt, werden doch neue Billiglohnländer entdeckt werden. Die Antwort europäischer Unternehmen darauf kann nicht im immer billigeren Produzieren liegen, sondern nur in einem Ansatz zur Gesamtoptimierung zur Vermeidung von Verschwendung in den Prozessen durch intelligente Lösungen.

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Mensch-Roboter-Kollaboration in cyber-physischen Arbeitsumgebungen

Pierre T. Kirisci, Jürgen Pannek, Zied Ghrairi, Klaus-Dieter Thoben, Michael Lawo

Zukunftsweisende Arbeitsumgebungen sind durch vernetzte, kooperierende Objekte charakterisiert. Die Eigenschaften dieser sogenannten cyber-physischen Systeme (CPS) beinhalten die Erfassung, Speicherung, intelligente Verarbeitung und Kommunikation von Daten. Hieraus ergeben sich neue Interaktions- und Kollaborationsmöglichkeiten in der Mensch-Technik-Interaktion. Dieser Beitrag behandelt technische und organisatorische Herausforderungen eines robusten Schutz- und Sicherheitssystems für den Einsatz in einer Mensch-Roboter-Kollaboration. Bekannte Anforderungen für ein integriertes Sicherheitskonzept der Mensch-Roboter-Kollaboration sowie der funktionalen Sicherheit von Maschinen und elektronischen Systemen werden identifiziert und eine Referenzarchitektur am Beispiel halbautomatischer Montageprozesse entwickelt.

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Der vernetzte Produktionsmitarbeiter
Tragen alle Mitarbeiter ab sofort eine Datenbrille?

Martin Plutz

Deutsche Facharbeiter wissen, was sie tun! Wenn doch einmal Rückfragen notwendig sind oder fachfremde Produktionsmitarbeiter agieren, sind schnelle Hilfe oder systematische Anleitung gefragt. In beiden Fällen bieten mobile Geräte wie Smart Glasses große Potenziale zur Steigerung der Qualität und Produktivität manueller Abläufe in der Produktion. Remote Support zur schnellen Problemlösung sowie Werkerassistenz zur Absicherung manueller Abläufe oder für Trainingszwecke stellen die derzeit prominentesten Anwendungsfälle für Smart Glasses dar und werden im weiteren Verlauf dieses Beitrags näher beleuchtet.

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Intelligente Produktionssteuerung und Automatisierung
Semantische Kommunikation in Multi-Agenten-Systemen auf Basis von OPC UA

Max Hoffmann, Jouni Aro, Christian Büscher und Tobias Meisen

Im Zentrum der Bestrebungen im Rahmen von Industrie 4.0 steht die intelligente Vernetzung von Maschinen, Produkten und Planungssystemen. In diesem Beitrag wird ein Ansatz vorgestellt, bestehende Produktionsressourcen auf Basis intelligenter Software-Agenten mit einer Selbstrepräsentanz auszustatten. Zu diesem Zweck wird eine Methodik beschrieben, Multi-Agenten-Systeme auf Basis des Schnittstellenstandards OPC UA zu modellieren und die Kommunikation zwischen Software-Agenten mittels eines durchgehenden Informationsmodells zu formalisieren.

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