Produktivitätsmanagement ist gut für die Arbeitssicherheit

Die hohe Bedeutung der Produktivität für den Erhalt von Produktion und Arbeitsplätzen in Deutschland ist bekannt. Dass Produktivitätsmanagement auch die Arbeitssicherheit ganz erheblich fördert, belegen Ergebnisse einer aktuellen Studie des ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft in der Metall- und Elektroindustrie.

Fast 90 Prozent der Befragten gaben an, dass die Zahl meldepflichtiger Arbeitsunfälle sich durch das Produktivitätsmanagement verringert oder stark verringert hat. Gleiches gilt für unfallbedingte Ausfallstunden: Knapp 90 Prozent der Experten antworteten, dass deren Anzahl sich in den letzten Jahren verringert oder stark verringert hat. Neben dem Rückgang von Arbeitsunfällen nimmt auch allgemein der Krankenstand ab, wie 58 Prozent der Befragten bestätigen.

Die Studienergebnisse zeigen somit, dass das Produktivitätsmanagement in mehrfacher Hinsicht wirkt. Es sorgt dafür, dass:

  • Beschäftigte weniger Unfälle erleiden,
  • Beschäftigte sich besserer Gesundheit erfreuen, 
  • die Arbeits- und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten gefördert wird, 
  • damit dem demografischen Wandel und dem Fachkräftemangel entgegenwirkt.

Gleichzeitig führt eine höhere Produktivität dazu,

  • dass Unternehmen in Deutschland international wettbewerbsfähig bleiben,
  • der Produktionsstandort Deutschland gesichert wird und
  • rbeitsplätze in Deutschland erhalten bleiben.

Die Befragung erfolgte im Rahmen des BMBF-geförderten Forschungsprojekts TransWork, in dem das ifaa zum Produktivitätsmanagement forscht und insgesamt 29 weitere Projekte zu diesem Thema unterstützt (www.transwork.de). 

*An der Studie haben sich insgesamt 74 Experten der Metall- und Elektroindustrie beteiligt. Die vollständigen Befragungsergebnisse stehen als kostenfreier PDF-Download unter https://www.arbeitswissenschaft.net/fileadmin/user_upload/Downloads/ifaa...

ifaa - Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V.
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